Friedhoff: Doppeltes Spiel der Bundesregierung beim Klimaschutz

Laut Presseberichten sind Minister und Mitarbeiter staatlicher Behörden verhältnismäßig viel mit dem Flugzeug unterwegs. Umweltprojekte der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in aller Welt sollen das ausgleichen. Die Bundesregierung leistet sich eine große Entwicklungsagentur mit über 20.000 Mitarbeitern, die auf der ganzen Welt dafür sorgen soll, die Luftverschmutzung zu verringern und Windräder oder Solaranlagen zu fördern. Wie der aktuelle Jahresbericht der GIZ aufzählt, fallen darunter auch Projekte, welche sich mit „klimafreundlichen Kaffee aus Costa Rica“ oder dem Schutz der Torfmoorwälder in Indonesien beschäftigen.

Der afrikapolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und Obmann im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dietmar Friedhoff dazu:

„Mit dem Klimaschutz der Bundesregierung ist das so eine Sache. Einerseits das ständige herunterbeten und die damit einhergehende Hysterie eines vermeintlichen Klimawandels sowie das stupide Festhalten an Klimazielen, die nicht erreichbar sind. Andererseits die eigene CO2-Bilanz mit Klimaprojekten in Entwicklungs- und Schwellenländern zu kompensieren und schön zu rechnen. Ersteres läuft auf eine Dekarbonisierung und De-Industrialisierung Deutschland hinaus, letzteres ist Augenwischerei, um das eigene schlechte Gewissen zu beruhigen.“

Friedhoff weiterhin:

„Wichtig in diesem Zusammenhang der Reisetätigkeiten von Mitarbeitern staatlicher Behörden auch und gerade im Geschäftsbereich der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, wäre eine Überprüfung, ob im Bereich dieser Gesellschaft alle Flugreisen wirklich nötig sind und nicht dem Reisevergnügen frönen. Wenn in Entwicklungs- und Schwellenländern Projekte zum Klimaschutz gefördert werden, welche meist über mehrere Jahre laufen, und durch deutsches Personal begleitet werden müssen, hat sich die GIZ mittlerweile zu einem exklusiven Reiseunternehmen entwickelt. Hier würde eine dargestellte gesamte CO2-Bilanz eines Projektes, von der Planung bis zu dessen Abschluss, Aufschluss über die Sinnhaftigkeit und die wirkliche CO2-Neutralität geben.“